Stressmedizin bedeutet Stretching für die Seele

Stress hat vielfältige, meist schädigende Auswirkungen auf Wohlbefinden und Gesundheit und kann im Extremfall zum Burnout-Syndrom führen. Dabei ist es gleich, ob eine belastende Situation z.B. in Beruf, Familie oder Partnerschaft bereits eingetreten ist oder wir sie nur befürchten. Eine Mutter, die sich Sorgen um das Wohlergehen ihrer Kinder macht, ist seelisch mit dieser Sorge beschäftigt, ganz gleich, ob es den Kindern gut geht oder nicht.

 

Stress entsteht im Kopf, und dort setzen wir an

Im Körper gibt es zwei biochemische Abläufe, die für die Verarbeitung von Stress relevant sind: die sogenannten "Stressachsen". Mit der ersten, der Adrenalinachse werden wir in die Lage versetzt, auf akute Stresssituationen zu reagieren. Die zweite, die Hypophysen-Nebennierenachse wird bei länger andauerndem Stress aktiv. Die Beobachtung dieser beiden Achsen ist besonders in der Behandlung und Vorbeugung des Burn-Outs wichtig - des Zustandes, in dem keine angemessenen Reaktionen auf Stress mehr möglich sind, weil der Körper "ausgebrannt" ist.

Ist der Befund klar, sind die körperlichen Auswirkungen meistens behandelbar. Aber man kann den negativen Auswirkungen von Stress natürlich auch vorbeugen, zum einen durch gezielte Vermeidung von weiteren Stress-Situationen und zum anderen durch Training im Umgang mit belastenden Situationen. Hier kommt der andere Teil der Stressmedizin zum Einsatz, zum Beispiel mit Mentaltechniken wie die Analyse der Belastungsfaktoren, sowie die Analyse der Ziele und die Solution-Methode.

Welche Auswirkungen hat Stress auf Ihren Körper? Mithilfe einer Anamnese und eines Befunds aus Blut-, Speichel- und Urintests können wir das gemeinsam herausfinden und Sie vor den weiteren Folgen schützen.

(Downlod Text Solutiontechnik)